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Das von Prof. Norbert Jung koordinierte Intensive Programme SaSeRoS-2012 ist in Valencia mit einem Wettbewerb der "sichersten" Roboter zu Ende gegangen. 67 Studierende von fünf europäischen Hochschulen: Metropolia (Espoo, Finland), HiST (Trondheim, Norwegen), HvA (Amsterdam, Niederlande), UPV (Valencia, Spanien) haben sich zwei Wochen damit befasst, wie Roboter auf der Grundlage von Open Software sicherer gemacht werden können. Mit dabei auch zehn Studierende vom Fachbereich Informatik und fünf vom Fachbereich Elektrotechnik, Machinenbau und Technikjournalismus (EMT) der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. Sie alle traten in zehn international besetzten Teams im Wettkampf um den "besten Roboter" und die "beste Spezifikation" an. Exemplarisch für das Anwendungsfeld von Robotern, die gefährlich werden können, standen die Lego NXT Roboter. Zunächst mussten die Studierenden sich über die Rahmenbedingungen einigen: Soll der Roboter in einer Fabrikhalle oder einem Supermarkt, in einer Bahnhofshalle oder einem Krankenhaus zum Einsatz kommen? Soll dieser Einsatz nachts oder tagsüber erfolgen und wie sieht es mit dem Publikumsverkehr aus? Handelt es sich um geschulte Kräfte, die mit dem Roboter in Kontakt kommen, oder um Passanten, vielleicht sogar Kinder oder körperlich behinderte Personen? Soll der Roboter Treppen als Hindernis erkennen können? Wie soll er insgesamt auf Hindernisse reagieren und was sollen seine Sensoren können? Nach der Wahl der Arbeitsumgebung mussten die Studierenden mittels eines Risikographen die geeignete Sicherheitsstufe auswählen nach den für diese Anwendung einschlägigen Normen und die für eine Risikominderung geeigneten Maßnahmen ergreifen. Nachdem diese Fragen geklärt waren, ging es darum, die sicherheitskritischen Anwendungsfelder auf den NXT Lego Robotern zu implementieren. Über das Ergebnis entschied die mit Professoren ebenfalls international besetzte Jury: Thomas Breuer, Tore Berg Hansen, Ferry Rietveld, Simo Silander, Angel Valera, also aus jeder der beteiligten Hochschulen eine Person. Team 6 überzeugte die Jury mit seinem Roboter als Gewinner des Wettbewerbs durch eine gute Spezifikation, Präsentation und Sicherheitsüberprüfung. Team 9 erhielt den Preis für die Beste Spezifikation. Gefördert wird das IP im Programm für lebenslanges Lernen: Bildungschancen für alle - Erasmus - der Europäischen Kommission. Kontakt:Bildergalerien:
Team 06: Reinier Kuijk (HvA), Rasmus Pettersson (Metropolia), Stijn Begeman (HvA), Torbjørn Langland (HiST), Joschka Rick (H-BRS), Jorge Valero (UPV), Juuso Vuorenmaa (Metropolia) mit Prof. Norbert Jung
Team 09: Felix Sepke (H-BRS), Janne Suomalainen (Metropolia), Stian Lysnes (HiST), Jean-Pierre Bakaman (HvA), Elena Schulz (H-BRS), Marius Hagen (HiST) [ « Zurück ] |